Geschrieben in USA 2009 am 29. Januar 2009 0 Kommentare »
Wir haben Page verlassen - ohne in einem Gottesdienst gewesen zu sein. Dabei hätten wir an der Hauptstraße die freie Auswahl gehabt: Wie uns gesagt wurde, soll Page mit 13 verschiedenen Kirchen in einer Straße (neun direkt hintereinander!) sogar im Guinness-Buch der Rekord stehen. Als der Ort 1957 als Unterkunft für Bauarbeiter des Glen-Canyon-Damms entstand, soll es steuerfrei Bauplätze gegeben haben. Wie auch immer: Von Page aus haben wir uns zu einem weiteren Südwest-Klassiker aufgemacht, zum Monument Valley, bekannt u.a. aus der Rauchwaren-Werbung. Hier haben wir wieder den Vorteil der Nebensaison genossen. Auf der 27 Kilometer langen Rundfahrt durch die „Buttens” begegnete uns nur eine Handvoll anderer Wagen. Gar kein anderes Auto war dann im Goosenecks State Park, wo der Colorado auf sechs Kilometer Länge dank sechs Schleifen gerade mal 1,5 Kilometer voran kommt. Anschließend sind wir nach Moab gefahren, ein Städtchen in Utah, das nahe an weiteren Nationalparks liegt und in dessen Bezirk, sagte eine Thekenbekanntschaft, als einzigem in ganz Utah für Obama gestimmt wurde. In Moab hat wegen der im Winter ausbleibenden Touristen mehr als jeder zweite Laden zurzeit geschlossen, und wir wurden von einem Stromausfall begrüßt. Fehlende Shoppinggelegenheiten und ein Bier an dunkler Theke nehmen wir gelassen hin. Wichtig war nur, dass zurück im Hotel bald wieder Strom aus der Steckdose kam - sonst stünde hier jetzt ja nix Neues.
Auf zum Monument Valley
Monument Valley
Monument Valley
Three sisters
John Ford Point
Schattenfotografen
Anne und Oliver
North window
Gooseneck
Church-Rock
Stromausfall in Moab
Geschrieben in USA 2009 am 30. Januar 2009 Kommentar »
Geschrieben in USA 2009 am 31. Januar 2009 0 Kommentare »
Noch haben wir von den roten Felsen nicht genug und deswegen den Weg in den Canyonlands Nationalpark gefunden. Wie schon gestern im Arches-Park, waren wir ziemlich allein auf weiter Flur. Der Teil des riesigen Canyonlands-Parks, in dem wir waren, heißt „Island in the sky”, weil es sich um ein Hochplateau handelt, von dem man auf die Canyon-Landschaften der beiden anderen, umliegenden Parkabschnitte herabblickt. Die Aussicht ist faszinierend, allerdings sollte man keine Höhenangst haben. Auch Arches gibt es hier. Unweit des Canyonlands-Parks liegt noch der kleine Dead Horse Point State Park, der einen beeindruckenden Blick von hoch oben auf eine Colorado-Schleife freigibt. Einst haben hier Cowboys wilde Mustangs auf dem kopfförmigen Plateau-Ende zusammengetrieben, den Plateau-Hals abgesperrt, sich die besten Pferde ausgesucht und den Rest dann mit Blick auf den 700 Meter tiefer fließenden Colorado verdursten lassen - daher der komische Name. Apropos Durst: Gestern in der Kneipe fragte man uns, was wir hier machen. „Die Deutschen kommen doch im Juli!” Sollen sie machen - wir sind jetzt hier und haben bis jetzt jeden Tag genossen.
Haben heute Abend den noch fehlenden Teil (zur Erinnerung: wir waren ganz schön kaputt und durchgefroren) vom Arches NP nachgeholt. Die Bilder sind in dem Beitrag von gestern einsortiert.
Dead Horse Point
Canyonlands
Canyonlands
Island in the Sky
Canyonlands
Mesa Arch
Mesa Arch
Geschrieben in USA 2009 am 1. Februar 2009 0 Kommentare »